Inhaltsverzeichnis:
- Tief Gunda in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz
- Flughäfen Frankfurt, München und Nürnberg
- Bahnstrecken Hannover, Frankfurt und Berlin
- Deutscher Wetterdienst und Dorothee Feller
Tief Gunda in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz
Gefrierender Regen trifft auf gefrorene Böden und verursacht spiegelglatte Straßen. Im Berufsverkehr stockte der Verkehr auf mehreren Autobahnen. Betroffen waren Strecken in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz. Im Sauerland kam es zu mehreren Unfällen. Der Winterdienst arbeitete im Dauereinsatz. Viele Schulen blieben geschlossen. Vergleichbare Einschränkungen im öffentlichen Leben wurden auch bei extremen Wetterlagen wie Hochwasser im Süden Deutschlands dokumentiert.
- Langsamer Verkehr auf Autobahnen
- Mehrere Unfälle im Sauerland
- Flächendeckender Einsatz der Räumdienste
Flughäfen Frankfurt, München und Nürnberg
Am Flughafen Frankfurt wurden rund 100 Flüge wegen Schnee und Glatteis gestrichen. Der Betrieb startete mit angespannten Abläufen. Reisende wurden aufgefordert, ihren Flugstatus frühzeitig zu prüfen und mehr Zeit für die Anreise einzuplanen. Auch an den Flughäfen in München und Nürnberg fielen witterungsbedingt Flüge aus. Die Beeinträchtigungen betrafen Abflüge und Ankünfte.
Bahnstrecken Hannover, Frankfurt und Berlin
Bei der Bahn kam es zu Einschränkungen im Regionalverkehr. Niedersachsen und Hamburg waren betroffen. Im Fernverkehr wurde die Geschwindigkeit auf mehreren Abschnitten reduziert. Dazu zählen die Strecken zwischen Hannover und Frankfurt oder Würzburg, Wolfsburg und Berlin sowie Köln und Frankfurt. ICE-Züge zwischen Berlin und Frankfurt hielten nicht in Braunschweig und Hildesheim. IC-Züge zwischen Dresden und Dortmund fielen vollständig aus. Die Zugbindung blieb aufgehoben. Tickets mit Kaufdatum bis 07.01.26 für Reisen vom 08.01.26 bis 12.01.26 können später genutzt werden. Weitere Informationen zu Einschränkungen im Alltag finden sich hier.
Deutscher Wetterdienst und Dorothee Feller
Von Westen her brachte Tief Gunda zunächst Schnee, später Regen, der bei eisigen Temperaturen gefror. Der Deutsche Wetterdienst meldete eine überregionale Glatteislage. Für weite Teile Deutschlands galt die zweithöchste Unwetterwarnstufe. In Erfurt blieb die Warnung bis 22 Uhr bestehen. Der Meteorologe Oliver Reuter sprach von erheblicher Gefahr. Schulen blieben unter anderem in Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Bremen, Hessen und Bayern geschlossen. Die nordrhein-westfälische Schulministerin Dorothee Feller stellte klar, dass Distanzunterricht stattfindet und kein zusätzlicher Ferientag gewährt wird. Über Ballungsräume wie Köln, Düsseldorf und Duisburg zog die Warmfront bereits in der Nacht. Starker Regen folgte gegen 3 Uhr. Später erreichte das Regenband Städte wie Frankfurt, Stuttgart und Hannover.
Quelle: Tagesschau, Sn2 World
FAQ
Was ist Tief Gunda?
Tief Gunda ist ein Wintertief, das nach dem Abzug von Sturmtief Elli Schnee und gefrierenden Regen nach Deutschland bringt und vor allem den Westen des Landes betrifft.
Welche Regionen sind besonders von Glatteis betroffen?
Besonders betroffen sind Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz sowie Teile von Niedersachsen, Hamburg, Hessen und Bayern, wo gefrierender Regen auf gefrorene Böden trifft.
Warum wurden viele Schulen geschlossen?
Die Schulen wurden wegen der erheblichen Glatteisgefahr geschlossen, um gefährliche Schulwege zu vermeiden, der Unterricht findet stattdessen im Distanzunterricht statt.
Wie wirkt sich das Winterwetter auf den Flugverkehr aus?
Am Flughafen Frankfurt wurden rund 100 Flüge gestrichen, auch in München und Nürnberg kam es zu witterungsbedingten Ausfällen durch Schnee und Glatteis.
Welche Einschränkungen gibt es im Bahnverkehr?
Im Regional- und Fernverkehr kommt es zu Verspätungen, Geschwindigkeitsreduzierungen und Zugausfällen, unter anderem halten ICE-Züge zwischen Berlin und Frankfurt nicht in Braunschweig und Hildesheim.
Was empfiehlt der Deutsche Wetterdienst?
Der Deutsche Wetterdienst warnt vor einer überregionalen Glatteislage und empfiehlt, Autofahrten möglichst zu vermeiden, da Gefahr für Leib und Leben besteht.